• runskills – deine Lauf-Community Podcast

    #1 Die besten Motivationshacks fürs Laufen

    Für unsere erste Podcast-Episode haben wir uns aus dem Frage-Pool der Community bedient und dabei kam diese Frage am häufigsten:

    „Wie motiviert ihr euch regelmäßig zu laufen und dranzubleiben?“

    Wir fanden das Thema „Motivation“ perfekt als Aufhänger für den Start des runskills-Podcast, denn für alles was wir machen, brauchen wir nämlich genau das: Motivation.

    Wir haben Episode 1 in 5 Teile gegliedert:

    1. Motivationskiller: Was sind die häufigsten Ursachen für null Bock?

    2. Die besten Motivationstipps fürs Laufen.

    3. Wie motiviert man sich im Wettkampf?

    4. Wie bleibt man auch nach einem Wettkampf motiviert?

    5. Unsere persönliche und krasseste Motivationsgeschichte.

    Diese Motivationshacks werden dir helfen, am Ball zu bleiben und auch an schweren Tagen die Laufschuhe zu schnüren.

    Dranbleiben kann so einfach sein, wenn du diese einfachen Tipps befolgst.

  • runskills – deine Lauf- und Marathon-Community Podcast

    #20 Bikefitting: Rad- und Körpervermessung für jedermann – Interview mit Uli Plaumann vom Radlabor in München

    Podcast-Folge #20 Bikefitting:  Rad- und Körpervermessung für jedermann – Interview mit Uli Plaumann vom Radlabor in München


    Bikefitting, Satteldruckanalyse, Pedalkraftanalyse – klingt alles technisch kompliziert und ist nur was für Profis?
    Überhaupt nicht! Bei einem Bikefitting werden du und dein Rad vermessen und das Rad so eingestellt, wie es für dich passt. Somit kannst du über einen längeren Zeitraum bequem sitzen und die nächste Radtour noch ausgiebiger genießen. Dies ist nicht nur für ein angenehmeres Fahrgefühl wichtig, sondern beugt auch die Provokation von Problemen z.B. im Rücken vor.


    „Radfahren ist ein Verschleißsport, d.h. es kommt mit der Zeit. Kann sein, dass es 10 Jahre gut läuft, und dann ist man irgendwie in dem Moment, wo das Knie quasi schon Probleme abbekommen hat – und dann tuts plötzlich weh.“


    Man sagt ja, wer einmal Fahrradfahren kann, verlernt es nicht mehr. Für viele ist das Rad nicht nur ein Mittel zum Zweck, um zum Beispiel zum Einkaufen oder zur Arbeit zu fahren, sondern viele erfreuen sich auch am Fahrerlebnis. Mit dem Renner eine große Tour machen oder mit dem Mountainbike durch die heimischen Wälder – radeln ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Vor allem durch die „neuen“ E-Bikes können auch ältere oder körperlich schwächere Menschen wieder in den Genuss von Radausfahrten kommen.

    Für diese Menschen, sowie Hobby-Athleten und Leistungssportler, ist ein Bikefitting empfehlenswert – also eigentlich für alle, die gerne Radfahren und Freude daran haben.

    Dank Bikefitting zu einem besseren Fahrgefühl und -erlebnis

    In der aktuellen Podcast-Folge sprechen wir genau über dieses Thema mit Uli Plaumann vom Radlabor in München. Uli ist dort Laborleiterin und selbst passionierte Radfahrerin. Also eine absolute Expertin in Sachen Bikefitting.

    Seit 2018 ist Uli im Radlabor und macht dort neben den Bikefittings auch Leistungsdiagnostiken und Trainingsbetreuung. Das Radlabor gibt es nicht nur in München, sondern hat auch Standorte in Frankfurt und Freiburg, dort wo es 1997 aus dem Olympiastützpunkt heraus entstanden ist.

    Im Interview verrät sie uns, was bei einem Bikefitting genau gemacht wird, warum es besonders für Menschen, die nicht so viel Radfahren wichtig ist und warum es Sinn macht, wenn man schon vor dem Kauf seines Rads zur Neukaufberatung kommen sollte.

    „Das darf nicht die Angst sein. Das höre ich nämlich auch manchmal: Ich geh lieber nicht zum Bikefitting, weil dann rauskommt, dass mein Rad gar nicht passt.“




    Bikefitting für Frauen – Besonderheit und Unterschiede

    2018 hat Dennis beim ProAm Jedermann-Radrennen in Hannover teilgenommen. Während ich am Streckenrand stand, um Dennis anzufeuern, konnte ich beobachten, dass das Starterfeld hauptsächlich aus Männern bestand. Das fiel übrigens auch dem Moderator dieser Veranstaltung auf – im Ziel schnappte er sich ein paar der wenigen weiblichen Teilnehmerinnen und bat sie darum ein wenig Werbung für den Radsport zu machen und andere Frauen zur Teilnahme zu animieren. Man kann also sagen, dass der Radsport auch heute noch eine Männerdomäne ist.

    Deshalb wollten wir im Gespräch mit Uli auch über Frauen im Radsport sprechen, um so das Thema Bikefitting für weibliche Radfahrerinnen etwas zugänglicher zu machen. Der Hauptkunde im Radlabor ist, so Uli, nämlich immer noch männlich, um die 40 Jahre alt, der sich gerade ein Rad gekauft hat und nun damit sportlich loslegen möchte.

    „Auch weil Radsport an sich auch eher ne Männerdomäne ist, aber – und das finde ich ganz schön – es kommen jetzt auch immer mehr Frauen.“

    Aber es tut sich was: Die Szene verändert sich und so gibt es mittlerweile extra Frauenmarken wie z.B. Liv oder spezielle Frauenlinien. Ein Grund, dass jetzt schon mehr Frauen ins Radlabor kommen, liegt mit Sicherheit auch daran, dass es mehr weibliche Mitarbeiterinnen gibt. So fällt es den Kundinnen leichter, über „Problemzonen“ zu sprechen.

    Im Podcast verrät uns Uli außerdem, worin der Unterschied zwischen Männern und Frauen beim Bikefitting liegt, warum man lieber auf weiche Gel-Sattel verzichten sollte und warum wir bei Radhosen am besten Typ „Presswurst“ wählen sollten.

    Hör jetzt in die Folge mit Uli Plaumann vom Radlabor in München rein. Viel Spaß!

    Shownotes zur Folge

    Folge runskills in den Sozialen Netzwerken

    Wenn dir der runskills-Podcast gefällt …

    … dann freuen wir uns, wenn du uns auf iTunes 5-Sterne gibst und einen Kommentar hinterlässt. Damit unterstützt du unsere Arbeit und wir können in Zukunft weitere Inhalte für dich produzieren. Geht superschnell, kostet dich nichts und gleichzeitig hilfst du uns damit! Vielen Dank schon mal an dieser Stelle für deinen Support!

    Abonniere den runskills-Podcast:

    #19 Der Rennsteiglauf – Ein Interview über das legendäre Kult-Rennen mit Marcus Clauder & Christoph Beetz

    Podcast-Folge #19 Der Rennsteiglauf – Ein Interview über das legendäre Kult-Rennen mit Marcus Clauder & Christoph Beetz


    Diesen Weg auf den Höhn bin ich oft gegangen, Vöglein sangen Lieder.
    Bin ich weit in der Welt habe ich Verlangen, Thüringer Wald nur nach dir.

    Wer diese Zeilen gerade gesungen hat, der kennt sie: die „heimliche Hymne des Thüringer Walds“. Das „Rennsteiglied“ stammt von Herbert Roth und Karl Müller und wird im besten Fall immer dann gesungen, wenn man im Thüringer Wald wandern geht. Oder auch, wenn man sich zum jährlichen Rennsteiglauf im schönsten Ziel der Welt – in Schmiedefeld – trifft.
    Dort tönt nämlich der Ohrwurm spätestens im Festzelt (nach dem Zieleinlauf) aus allen Boxen und hunderte Läuferinnen und Läufer tanzen auf den Tischen und singen lauthals mit.


    Der Rennsteiglauf – traditioneller Landschaftslauf und Kultrennen im Osten

    1973 wurde der Rennsteiglauf aus einer studentischen Bewegung heraus gestartet. Vier Studenten wollten unter sportwissenschaftlichen Aspekten wissen, wie lang man rennen kann.
    Mit dem „100-km-GutsMuths-Gedenklauf“ sollte dem Pädagogen Johann Christoph Friedrich GutsMuths erinnert werden. In den darauffolgenden Jahren hat sich der Rennsteiglauf zu einem Großevent entwickelt. Mittlerweile zählt die Veranstaltung knapp 16.000 Starter. Neben dem Mini-Marathon für Kids, dem Junior Cross, einer Nordic-Walking-Tour und einer Wanderung, gibt es drei Laufdisziplinen: Halbmarathon, Marathon und Supermarathon. Das ganze hat natürlich auch ordentlich Höhenmeter, denn der Rennsteiglauf findet im Thüringer Wald, also im Mittelgebirge, statt. Der Supermarathon zum Beispiel hat auf 73,9 km ca. 1.800 Höhenmeter.

    Nicht nur damals zu DDR-Zeiten bekam man durch die Teilnahme am Rennsteiglauf Anerkennung, auch heute noch, ist man stolz darauf ein „Rennsteigläufer“ zu sein. Wer 25 mal gestartet ist, darf sich zum Club der Traditionsläufer zählen. Ein Status, den sich übrigens viele Läuferinnen und Läufer „erarbeiten“ wollen. Logisch also, dass Rennsteigläufer Wiederholungstäter sind. Davon berichtet uns auch Marcus Clauder, Geschäftsführer der Rennsteiglauf GmbH und Gesamtleiter des Rennsteiglaufs, im Interview.

    „Dazu kommt eben auch, dass wir trotz der Größe ne gewisse handgemachte Atmosphäre weiter dabei haben.“

    Zwischen Kloßparty und Haferschleim

    Aber was macht den Rennsteiglauf so kultig?
    Neben der traditionsreichen Geschichte ist es mit Sicherheit „dieses familiäre“, was man vor Ort spürt, und die Herzlichkeit der über 1.700 ehrenamtlichen Helfer, die man spätestens bei der Ausgabe des legendären Haferschleims fühlt. Und um genau diesen Haferschleim ranken sich einige Mythen – das exakte Rezept zum Beispiel kennen übrigens nur wenige Menschen, die sogenannten Haferschleimbeauftragen.

    „Dann noch ein bisschen anderes Zeug, wo uns beiden selber keiner verrät, was da wirklich drinnen ist. Da drauf steht die Todesstrafe.“

    Neben dem Haferschleim (der übrigens an jeder Verpflegungsstelle anders schmecken soll) sind es vor allem die vielen lokalen Produkte, die den Rennsteiglauf von anderen Events unterscheidet. Am Abend vor dem Wettkampf gibt es keine Pastaparty, sondern eine Kloßparty. Statt Coca Cola gibt es Vita Cola, Bier kommt aus Bad Köstritz. Die Gründe dafür sind simpel: Kurze Transportwege, man unterstützt sich gegenseitig und die Gäste lernen die Produkte aus Thüringen kennen.

    „ Bei uns wurde nunmal nun nicht die Pasta erfunden, sondern – Gott sei dank – die Klöße“

    Kein 48. GutsMuths Rennsteiglauf in diesem Jahr

    Aufgrund der Corona-Pandemie müssen im Frühjahr leider alle Großveranstaltungen abgesagt werden. Darunter auch der Rennsteiglauf. Die 48. Auflage des größten Crosslaufs in Europa findet also erst 2021 statt. Im Gegensatz zu anderen Organisatoren, haben sich die Veranstalter des Rennsteiglaufs dazu entschieden das Event nicht auf den Herbst zu verschieben. Im Podcast-Interview verrät uns Marcus, warum dies so beschlossen wurde, wie so eine Entscheidung überhaupt getroffen wird und erklärt uns, was mit den Startgeldern passiert.

    „Nach dieser Sitzung war eigentlich klar: Wir dürfen aus einem Selbstverständnis heraus nicht stattfinden.“

    #RENNSTEIGLÄUFERatHOME

    Trotz Absage macht der Rennsteiglauf weiter. Unter dem Motto #RENNSTEIGLÄUFERatHOME sollen sie die Läuferinnen und Läufer weiter in Bewegung bleiben, zu sportlichen Leistungen motiviert werden und zeigen, dass sie auch ohne Rennsteiglauf die Leidenschaft am Wandern, Nordic Walken und Laufen nicht verlieren.

    Die Aktion, die sich Christoph – Social Media Verantwortlicher und „Fuchs für Alles“ – und seine Kollegen ausgedacht haben, findet vom 08. Mai bis 07. Juni statt. Das Schöne daran: Auch wer nicht gemeldet ist, kann sich für diese Aktion noch anmelden und im oben genannten Zeitraum teilnehmen. Bei #RENNSTEIFLÄUFERatHOME läuft jeder für sich in seinem Revier und unter Berücksichtigung der behördlichen Auflagen, die Originalstrecke ist von der Aktion ausgeschlossen. Wer sich über das Meldeportal angemeldet hat, bekommt seine Startnummer zugeschickt. Diese trägt man am Tag seines „Wettkampfs“, macht ein Fotos von sich und lädt dieses zusammen mit der Aufzeichnung seines Laufes auf der Website hoch. Im Anschluss bekommt man eine Urkunde per E-Mail und alle Supermarathonis, die möchten, bekommen ihr Finisher-Shirt nach Hause geschickt.
    Außerdem werden unter allen Teilnehmern Preise verlost.

    Es geht in diesem Jahr sicher nicht um Bestzeiten, sondern um das gesund loslaufen und um das Gesund wieder heimkommen.“

    >>> Hier geht’s zur Anmeldung von #RENNSTEIGLÄUFERatHOME

    Im Podcast-Interview sprechen Marcus und Christoph u.a. über die Faszination Rennsteiglauf, warum es eine Kloß- anstatt eine Pastaparty gibt und aufgrund welcher Bestimmungen eine Verschiebung in den Herbst nicht möglich ist.

    Shownotes zur Folge

    Folge runskills in den Sozialen Netzwerken

    Wenn dir der runskills-Podcast gefällt …

    … dann freuen wir uns, wenn du uns auf iTunes 5-Sterne gibst und einen Kommentar hinterlässt. Damit unterstützt du unsere Arbeit und wir können in Zukunft weitere Inhalte für dich produzieren. Geht superschnell, kostet dich nichts und gleichzeitig hilfst du uns damit! Vielen Dank schon mal an dieser Stelle für deinen Support!

    Abonniere den runskills-Podcast:

    #18 Mit Herzschrittmacher zum Ironman: Katharina Blach im Interview

    Podcast-Folge #18 Mit Herzschrittmacher zum Ironman: Katharina Blach im Interview


    Katharina Blach ist gerade einmal 25 Jahre alt und bereits ein Iron-Girl. Du hast richtig gelesen. Katha hat im Sommer 2019 den Ironman in Hamburg gefinisht.
    Nur noch mal kurz für alle, die die Zahlen einer Langdistanz nicht auf dem Schirm haben: Das sind 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Ein „Once-In-A-Lifetime-Ding“ für viele Hobby-Triathleten und Triathletinnen. Allein die Tatsache, so ein Rennen anzugehen, gebührt höchste Anerkennung – wenn man das Ganze dann aber noch unter „erschwerten“ Bedingungen absolviert, dann bleibt man wohl fast sprachlos zurück.

    Aber fangen wir von vorn an: Kennengelernt haben wir Katha im Jahr 2014 auf Instagram. Sie hatte sich auf den New York City Marathon vorbereitet und ihr Training sowie ihren Laufalltag auf ihrem Account @running_katha festgehalten. Da wir offensichtlich die gleichen Interessen hatten – nämlich Laufen – haben wir uns ausgetauscht und sind seitdem in regelmäßigen Kontakt.


    „Von Magersucht zu Marathon“

    Ihr Instagram-Profil lief damals noch unter dem Motto „Von Magersucht zu Marathon“, denn Katha hatte trotz Essstörung den Traum vom Marathon. Ein großes Ziel für ein junges Mädchen, denn zu diesem Zeitpunkt war sie noch keine 20 Jahre alt.

    Katha liebt das Laufen. Das merkt man auf ihrem Profil und wenn sie darüber spricht:

    „Ich bin dann am 4. Mai 2014 meinen ersten Marathon gelaufen und seitdem: ganz große Hamburg Liebe. Und seitdem bin eigentlich auch beim Marathonlaufen geblieben.“

    Sie kämpfte sich aus der Krankheit zurück und erfüllte sich den Traum vom Marathon-Zieleinlauf in Hamburg. Der Beginn einer großen (Lauf-) Liebe.

    „Vom Herzschrittmacher zum Ironman“

    Nach dem Hamburg Marathon folgte noch der New York City Marathon und ein weiterer in der Hansestadt 2015. Bis zu diesem Zeitpunkt verlief alles „nach Plan“ – bis Kathas Herzleistung immer schlechter wurde.
    Von jetzt auf gleich bekam sie keine Luft mehr, hatte Atemnot und ihr Ruhepuls lag gerade einmal bei 35.

    Katha ist zwar mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen, konnte bis zu diesem Zeitpunkt aber gut damit leben. Dies änderte sich jedoch schlagartig und ihr musste ein Herzschrittmacher eingesetzt werden, den sie nicht akzeptierte.
    Das Herz ist doch ein Muskel, den man trainieren kann. Wozu braucht man dann also einen Herzschrittmacher? Ihr Dickkopf – wie sie selbst sagt – hat ihr dabei geholfen, dass der Arzt ihr im Sommer 2017 das GO zur Entnahme dieses Herzschrittmachers gab.

    „Ok, ich will den Schrittmacher nicht mehr. Ich trainier mein Herz jetzt so stark bis ihn nicht mehr brauche.“

    Nach der Entnahme des Herzschrittmachers bekam sie jedoch eine Herzmuskelentzündung, die Katha für ein halbes Jahr komplett rausnahm. Kein Sport mehr. Nur noch liegen und ausruhen.

    Erst Anfang 2018 stieg sie dann wieder ins Training ein, begann mit dem Lauftraining und hielt weiterhin an ihren Triathlonzielen fest. Nach einigen kleineren Events, einer Olympischen Distanz und einer Mitteldistanz im Sommer war für Katha klar: Ich möchte eine Langdistanz finishen. Und wo? Natürlich in Hamburg.

    „Alle haben gesagt: Du bist viel zu jung, und das mit dem Herz, und du hast viel zu wenig Erfahrung und überhaupt, das kannst du doch nicht machen.“

    Ein neuer Herzschrittmacher 66 Tage vor dem Ironman

    Mit ihrem großen Ziel vor Augen trainierte Katha hart und verbesserte ihre Laufleistung enorm. Doch immer, wenn es nach Plan läuft, scheint bei Katha etwas zu passieren. Und so kam es, dass sie sich nach einem langen Lauf plötzlich übergeben musste und keine Luft mehr bekam. Das Ergebnis: 9,5 Wochen vor dem Ironman wurde ihr ein neuer Herzschrittmacher eingesetzt – der Traum von der Langdistanz schien ausgeträumt.

    Im Podcast-Interview spricht Katha darüber, wie die ganze Geschichte ausging und ob sie beim Ironman in Hamburg an den Start gehen konnte.

    #fürdanielzumironman

    Katha ist definitiv ein Stehaufmännchen bzw. -frauchen und hat in ihren jungen Jahren wahrscheinlich schon mehr erlebt als manch anderer. Doch es gibt Schicksale, die liegen ihr – im wahrsten Sinne des Wortes – sehr am Herzen. So die Geschichte vom kleinen Daniel, der seit knapp 500 Tagen (Stand heute 29.03.2020) auf ein Spenderherz wartet. Daniel ist gerade einmal 2 Jahre alt und verbringt sein ganzes Leben im Krankenhaus.
    Die Geschichte des kleinen Kämpfers hat sie so bewegt, dass sie ihre nächste Langdistanz für Daniel absolvieren möchte.

    Unter dem Hashtag #fürdanielzumironman macht sie auf Daniels Schicksal auf Instagram aufmerksam und möchte im Juni erneut in Hamburg beim Ironman starten – für ihn.

    Der Ironman Hamburg steht dieses Jahr allerdings auf der Kippe. Aufgrund der Corona-Pandemie ist aktuell noch nicht klar, ob das Event im Juni überhaupt stattfinden wird.

    Für Katha steht jedoch jetzt schon fest: Sie wird eine Langdistanz absolvieren. Und wenn sie das alleine durchzieht. Ohne Event. Ohne Zuschauer. Ohne Helfer. Ohne Zeitnahme. Einfach für sich. Und natürlich für Daniel.

    Die komplette Geschichte kannst du dir jetzt in der aktuellen Podcast-Folge anhören. Dort spricht Katha über ihren Weg zum Ironman, die vielen Stolpersteine, die sie dabei überwinden musste, ihre Motivation und erklärt, warum sich jeder mit dem Thema Organspende auseinandersetzen sollte.

    Shownotes zur Folge

    Folge runskills in den Sozialen Netzwerken

    Wenn dir der runskills-Podcast gefällt …

    … dann freuen wir uns, wenn du uns auf iTunes 5-Sterne gibst und einen Kommentar hinterlässt. Damit unterstützt du unsere Arbeit und wir können in Zukunft weitere Inhalte für dich produzieren. Geht superschnell, kostet dich nichts und gleichzeitig hilfst du uns damit! Vielen Dank schon mal an dieser Stelle für deinen Support!

    Abonniere den runskills-Podcast: